Seiner&Lohr spielen "Wienerlied trifft Steirerkas"

Warum trinken Weana Madln doch lieber steirischen Wein, wozu brauchen stille Zecher Synthetikum und warum rechnet Reserl rigoros mit dem Schlager ab?
Unter dem Motto „vinum, mulier et cantus“ lassen Seiner&Lohr das Wienerlied hochleben, ohne dabei auf die steirischen Gewürze zu verzichten.

Von Pirron&Knapp bis Leopoldi, von Qualtinger bis Hodina finden sich Raritäten sowie gerne Gehörtes, aber auch der steirische Wein oder das ein oder andere verschärfte G’stanzerl aus eigener Feder kommen nicht zu kurz, wobei das Augenmerk auf der humorvollen Seite liegt.

Neben authentischen Interpretationen (ja, sogar die gute alte Kontragitarre kommt schonungslos zum Einsatz) bekannter Lieder, lässt sich die eigene (unleserliche) Handschrift bei einigen Stücken nicht leugnen, Sie haben zum Beispiel „Schön ist so a Ringelspiel“ mit Sicherheit so noch nicht gehört...
Auf so manche Überraschung darf man also gespannt sein.

Christian Seiner & Bernhard Lohr...

...sind zwei nach Eggersdorf bei Graz "zuagraste" Musiker, die schon einiges vorzuweisen haben - der eine mehr, der andere weniger. 
So spielte einer der beiden Mittvierziger (ja, man glaubt es kaum) unter anderem jahrelang bei einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Schlagersänger in der Liveband, der andere wiederum war einer der Protagonisten einer der kreativsten Bands der 00er-Jahre in der Steiermark. 
Jahrzehntelange Erfahrung im Musik- und Showbusiness ergänzen sich bei SEINER&LOHR merklich und sie sind auch abseits der Bühne "ganz dick" - der eine mehr, der andere weniger!

Seiner&Lohr - Eine Geschichte

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Ein Rückblick. 
Wir schreiben das Jahr 2017 - Frühsommer wars - als sich zwei Brüder im Geiste das erste Mal am Sportplatz in Eggersdorf über den Weg gelaufen sind.
Am Sportplatz sportelnd? Nein, nicht die Zwei frönten dem Gesunden und Sportlichen, sondern holten lediglich die Söhne vom Bambini-Training mit dem runden Plastik-Leder ab.
„Wir könnten ja einmal gemeinsam ein paar Lieder spielen?“, so in etwa war der erste zarte Annäherungs-versuch - auf der zum Trainingsplatz führenden, kleinen Holzbrücke – mit dem sich Lohr an Seiner wandte. Lohr kannte den „Bassisten vom Nik P.“ nur vom sogenannten Hörensagen und hoffte innigst, dass sein dortiges Gegenüber auch „dieser“ Seiner sei. Einen quasi Professor an der Bass-Gitarre hatte sich Lohr nämlich, zumindest optisch, anders vorgestellt.
Dann die Bestätigung: „Jo, kemma mochn!“ Ein kurzes, positiv wirkendes Signal im südsteirischen Dialekt verpackt (Seiner ist gebürtiger Leibnitzer), welches Lohr (selbst ein „Zuagraster“, aber naher Hönigtaler) hier wohlwollend vernahm.
Bis spät in den darauffolgenden Winter tat sich, bis auf ein paar wenige Sichtkontakte im Ort und verlegenes „Servus, ois kloa bei dir? Wann tua ma amoi wos? …. Jo, ok…. Passt… wir sehn uns!“ einmal gar nix.

Dann plötzlich im Jänner 2018. 
Eine über mehrere Ecken gemeinsame Bekannte musste, ob ihres herannahenden 40. Geburtstages, welchen sie auch musikalisch umrahmt wissen wollte, eine „passende Musik auftreiben“.
Und so geschah es: Seiner und Lohr sind erstmals mit einer Anfrage konfrontiert, sahen sich aber durchaus imstande, diesen Abend musikalisch umrahmen zu können. Die Feier war für Mitte Juni angesetzt, Austro-Pop-Hadern sollten es sein.
Fragen waren aber abzuklären: Wann ist die Feier? Hat Lohr Zeit? Hat Seiner Zeit? („Seinerzeit“, ha, ha) Welche Lieder sollen gespielt werden? Und vor allem: Wie hoch ist die Gage?
Nachdem Termin und Honorar fixiert waren, sollten Proben folgen, um das gewünschte Liedgut zumindest „ähnlich klingend“ darbieten zu können.
Lohr schwebte vor, zumindest ab Februar alle zwei Wochen intensiv zu proben. Aber Seiner hatte davon eine gänzlich andere Vorstellung.
Man muss dazu erwähnen: Seiner hat in seinem Leben noch nicht viel anderes gemacht, als diverse Saiteninstrumente zu bändigen und hat es diesbezüglich auch schon zu akademischen Ehren gebracht. Er wusste somit, auf Basis vielfältigster Erfahrungen mit einer Vielzahl an Bands und musikalischen Projekten im In- und Ausland, mit solch einer Situation umzugehen.
Lohr hingegen, ein musikalischer Spät-Zünder und Autodidakt, wären ein paar fristgerechte Proben doch sehr lieb gewesen. Obwohl auch schon bei mehreren Band-Formationen beteiligt (bekannteste davon gewiss die „BAND GRAZ“) und ein gewisses Maß an musikalischer Geschicklichkeit bestand.
Nachdem Anfang Juni kurzfristig doch noch 2(!) Probentermine zustande gekommen sind und die negative Kritik sich ob dem bei der 40iger-Feier dargebotenem in Grenzen hielt, beschlossen Seiner und Lohr, die inzwischen gewonnene Empathie weiterhin musikalisch zu nutzen.
Es folgten einige legendäre Auftritte unter dem Namen „Duo Damen- spitz“, welchem hin und wieder auch bekannte Gastmusiker beiwohnten. Aber nun sieht der weitere Karriereplan vor, dass sich Seiner&Lohr künftig noch mehr dem Lustigen und Fröhlichem auf der Bühne widmen wollen, um diversen musikalischen Blödsinn unter dem Volk zu verteilen. Hiezu wird nicht davor gescheut, mehr oder weniger Bekanntes dem Publikum zu kredenzen, auch eigene Werke sollen Bestandteil eines bunten Abends sein.

Gegenwart & Zukunft. 
Und so freuen sich Seiner&Lohr ihr erstes Programm mit dem völkerverbindenden Titel „Wienerlied trifft Steirerkas“ seit letztem Sommer landesweit präsentieren zu können.